Projekt · GIS · Geodaten · Öffentliche Verwaltung
01Projektdetail

GIS-gestützte Suchfunktion

Geodatenbasierte Zuständigkeitslogik im Baubewilligungsverfahren

PubliziertGISGeodatenVerwaltung

Räumliche Zuständigkeiten im Baubewilligungsverfahren in eine geodatenbasierte, prüfbare und nachführbare Struktur überführt — publiziert im Geodatenkatalog der Stadt Zürich.

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StatusPubliziert
DomäneGIS · Baubewilligung
RolleKonzeption · Umsetzung · QS
WerkzeugeQGIS · SQL · GeoPackage
SystemtypGeodatenstruktur
ArtefakteArchitektur · Prozessmodell
ErgebnisGeodatenkatalog Zürich
KontextÖffentliche Verwaltung
01Überblick
Abstract

Die GIS-gestützte Suchfunktion übersetzt organisatorische Zuständigkeitslogik in eine räumlich abfragbare Datenstruktur. Zuständigkeiten im Baubewilligungsverfahren werden geodatenbasiert, auf mehreren räumlichen Ebenen (Stadtgrenze, Stadtkreise, Quartiere, Gebäude) prüfbar und zentral nachführbar gemacht. Das Ergebnis ist im Geodatenkatalog der Stadt Zürich publiziert.

ABB. 01 · Systemarchitektur GISFigurePlate · Diagramm
ABB. 01 · Systemarchitektur GIS
Systemarchitektur: Räumliche Ebenen und Verknüpfungslogik der GIS-basierten Suchfunktion für Ansprechpersonen im Baubewilligungsverfahren.
02Projektkontext

Von organisatorischer Zuständigkeit zu räumlicher Abfragbarkeit

Im Baubewilligungsverfahren sind fachliche Zuständigkeiten häufig räumlich bedingt. Welche Ansprechperson zuständig ist, hängt unter anderem vom betroffenen Stadtkreis, Quartier oder Gebäudetyp ab.

Diese Zuständigkeitslogik war bisher primär tabellarisch beziehungsweise organisatorisch abgebildet — ohne direkte räumliche Abfragbarkeit. Ziel des Projekts war es, diese Logik in eine geodatenbasierte, prüfbare und nachführbare Struktur zu überführen.

Von organisatorischer Zuständigkeit zu räumlich nachvollziehbarer und direkt abfragbarer Systemlogik.
03Ausgangslage

Zuständigkeitslogik ohne räumliche Abfragbarkeit

Die Ausgangslage ist eine konkrete Strukturfrage: Wie können Zuständigkeiten, die räumlich bedingt sind, aus einer organisatorischen Liste in eine direkt abfragbare, prüfbare und nachführbare Datenstruktur überführt werden?

01
Fehlende Abfragbarkeit
Zuständigkeiten waren tabellarisch dokumentiert, aber nicht direkt über räumliche Kriterien auffindbar.
02
Manuelle Suchprozesse
Ansprechpersonen mussten manuell in Listen oder organisatorischen Dokumenten gesucht werden.
03
Fehlende Nachführbarkeit
Änderungen an Zuständigkeiten erforderten parallele Aktualisierungen in verschiedenen Systemen.
04
Kein räumlicher Bezug
Die Verknüpfung zwischen Geodaten (Quartier, Gebäude) und Ansprechpersonen fehlte technisch.
04Beitrag und Rolle

Verantwortung von Konzeption bis Publikation

Ich übernahm die Verantwortung für Konzeption, Umsetzung und Abschluss des Projekts an der Schnittstelle von Fachbereich, Datenmodellierung und technischer GIS-Umsetzung.

Beitrag 01

Datenerfassung und -strukturierung

Erfassung und Strukturierung der Ansprechpartnerdaten mit eindeutigen räumlichen Referenzen.

Beitrag 02

GIS-Umsetzung in QGIS

Aufbereitung der Geodaten, Aufbau des virtuellen Layers und SQL-basierter Joins in QGIS.

Beitrag 03

Qualitätssicherung

Prüfung der Zuordnungslogik und Abstimmung mit Fachstellen aus Umweltschutz, Hochbau und Geodatenmanagement.

Beitrag 04

Publikation

Aufbereitung der finalisierten GeoPackage-Datei und Publikation im Geodatenkatalog der Stadt Zürich.

05Räumliche Ebenen

Mehrstufige Geodatenstruktur

Die Lösung verbindet eine zentrale Excel-Datenquelle mit mehreren räumlichen Ebenen. Die Zuordnung basiert auf eindeutigen räumlichen Referenzen.

01StadtgrenzeOberste Ebene — stadtweite Zuständigkeiten
02StadtkreiseZuordnung via Kreisnummer (BFS)
03Statistische QuartiereZuordnung via Quartiernummer
04GebäudedatenFeinste Ebene — nach Gebäudetyp differenziert
05Excel-DatenquelleZentrale Kontakt- und Zuständigkeitsdaten — via SQL-Join verknüpft
06Technische Umsetzung
ABB. 02 · Prozessdiagramm GIS-SuchfunktionFigurePlate · Prozess
ABB. 02 · Prozessdiagramm GIS-Suchfunktion
Prozessdiagramm — von der Anfrage zur räumlichen Zuständigkeitsidentifikation.
01

Datenstrukturierung

Ansprechpartnerdaten erfasst, bereinigt und mit eindeutigen räumlichen Referenzen (BFS-Nummern, Kreisnummern, Quartiernummern, Gebäudetypen) versehen.

02

Geodatenaufbereitung in QGIS

Räumliche Ebenen (Stadtgrenze, Stadtkreise, Quartiere, Gebäude) in QGIS aufbereitet und für SQL-Joins vorbereitet.

03

Virtueller Layer mit SQL-Joins

Virtueller QGIS-Layer aufgebaut, der Kontaktdaten mit Geodaten über SQL-basierte Joins dynamisch verknüpft. Zuständigkeiten auf verschiedenen räumlichen Ebenen abfragbar.

04

Nachführbarkeit & Qualitätssicherung

Änderungen erfolgen zentral über die angebundene Excel-Datei — kein Neuaufbau der Datenstruktur bei Anpassungen. QS der Zuordnungslogik mit Fachstellen.

05

Publikation im Geodatenkatalog

Finalisierte GeoPackage-Datei für den städtischen Geodatenkontext aufbereitet und im Geodatenkatalog der Stadt Zürich publiziert.

07Stand und Ergebnis

Publiziert im Geodatenkatalog der Stadt Zürich

Präzise und effiziente Identifikation zuständiger Ansprechpersonen anhand geografischer Kriterien
Reduzierter Suchaufwand durch direkt abfragbare räumliche Logik
Zuständigkeiten nachvollziehbar und strukturiert dokumentiert
Zentrale Nachführbarkeit über Excel-Datenquelle ohne Systemänderungen
Publikation im Geodatenkatalog der Stadt Zürich
QGISSQLExcelGeoPackageGeodatenmanagementBusiness AnalyseFachkoordinationQualitätssicherung
08Relevanz

Fachliche Anforderungen, Datenmodellierung und GIS-Umsetzung verbinden

Das Projekt zeigt, wie organisatorische Zuständigkeitslogik in eine technisch anschlussfähige, räumlich abfragbare Datenstruktur übersetzt werden kann.

Kernsatz: Der zentrale Mehrwert liegt in der Übersetzung organisatorischer Zuständigkeitslogik in eine technisch anschlussfähige, räumlich abfragbare Datenstruktur.

09Verbindungen

Arbeitsfelder

  • Geodatenmodellierung
  • GIS-Umsetzung
  • Verwaltungsdigitalisierung
  • Business Analyse

Prinzipien

  • Struktur vor Werkzeug
  • Beleg vor Behauptung
  • Daten vor Annahme
  • Nachführbarkeit als Designprinzip

Räumliche Logik sichtbar und abfragbar machen.

Für Gespräche zu GIS-Umsetzung, Geodatenmodellierung, Verwaltungsdigitalisierung oder räumlicher Datenstrukturierung.