Datenerfassung und -strukturierung
Erfassung und Strukturierung der Ansprechpartnerdaten mit eindeutigen räumlichen Referenzen.
Geodatenbasierte Zuständigkeitslogik im Baubewilligungsverfahren
Räumliche Zuständigkeiten im Baubewilligungsverfahren in eine geodatenbasierte, prüfbare und nachführbare Struktur überführt — publiziert im Geodatenkatalog der Stadt Zürich.
Zur ProjektübersichtDie GIS-gestützte Suchfunktion übersetzt organisatorische Zuständigkeitslogik in eine räumlich abfragbare Datenstruktur. Zuständigkeiten im Baubewilligungsverfahren werden geodatenbasiert, auf mehreren räumlichen Ebenen (Stadtgrenze, Stadtkreise, Quartiere, Gebäude) prüfbar und zentral nachführbar gemacht. Das Ergebnis ist im Geodatenkatalog der Stadt Zürich publiziert.
Im Baubewilligungsverfahren sind fachliche Zuständigkeiten häufig räumlich bedingt. Welche Ansprechperson zuständig ist, hängt unter anderem vom betroffenen Stadtkreis, Quartier oder Gebäudetyp ab.
Diese Zuständigkeitslogik war bisher primär tabellarisch beziehungsweise organisatorisch abgebildet — ohne direkte räumliche Abfragbarkeit. Ziel des Projekts war es, diese Logik in eine geodatenbasierte, prüfbare und nachführbare Struktur zu überführen.
Von organisatorischer Zuständigkeit zu räumlich nachvollziehbarer und direkt abfragbarer Systemlogik.
Die Ausgangslage ist eine konkrete Strukturfrage: Wie können Zuständigkeiten, die räumlich bedingt sind, aus einer organisatorischen Liste in eine direkt abfragbare, prüfbare und nachführbare Datenstruktur überführt werden?
Ich übernahm die Verantwortung für Konzeption, Umsetzung und Abschluss des Projekts an der Schnittstelle von Fachbereich, Datenmodellierung und technischer GIS-Umsetzung.
Erfassung und Strukturierung der Ansprechpartnerdaten mit eindeutigen räumlichen Referenzen.
Aufbereitung der Geodaten, Aufbau des virtuellen Layers und SQL-basierter Joins in QGIS.
Prüfung der Zuordnungslogik und Abstimmung mit Fachstellen aus Umweltschutz, Hochbau und Geodatenmanagement.
Aufbereitung der finalisierten GeoPackage-Datei und Publikation im Geodatenkatalog der Stadt Zürich.
Die Lösung verbindet eine zentrale Excel-Datenquelle mit mehreren räumlichen Ebenen. Die Zuordnung basiert auf eindeutigen räumlichen Referenzen.
Datenstrukturierung
Ansprechpartnerdaten erfasst, bereinigt und mit eindeutigen räumlichen Referenzen (BFS-Nummern, Kreisnummern, Quartiernummern, Gebäudetypen) versehen.
Geodatenaufbereitung in QGIS
Räumliche Ebenen (Stadtgrenze, Stadtkreise, Quartiere, Gebäude) in QGIS aufbereitet und für SQL-Joins vorbereitet.
Virtueller Layer mit SQL-Joins
Virtueller QGIS-Layer aufgebaut, der Kontaktdaten mit Geodaten über SQL-basierte Joins dynamisch verknüpft. Zuständigkeiten auf verschiedenen räumlichen Ebenen abfragbar.
Nachführbarkeit & Qualitätssicherung
Änderungen erfolgen zentral über die angebundene Excel-Datei — kein Neuaufbau der Datenstruktur bei Anpassungen. QS der Zuordnungslogik mit Fachstellen.
Publikation im Geodatenkatalog
Finalisierte GeoPackage-Datei für den städtischen Geodatenkontext aufbereitet und im Geodatenkatalog der Stadt Zürich publiziert.
Das Projekt zeigt, wie organisatorische Zuständigkeitslogik in eine technisch anschlussfähige, räumlich abfragbare Datenstruktur übersetzt werden kann.
Kernsatz: Der zentrale Mehrwert liegt in der Übersetzung organisatorischer Zuständigkeitslogik in eine technisch anschlussfähige, räumlich abfragbare Datenstruktur.
Für Gespräche zu GIS-Umsetzung, Geodatenmodellierung, Verwaltungsdigitalisierung oder räumlicher Datenstrukturierung.